35 Millimeter

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Das Retro Film Magazin

Allgemein

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Änderung – Bestellungen aus dem Ausland (Auslands-Abo)

Aufgrund der gestiegenen Portokosten ins Ausland haben wir uns entschlossen, Bestellungen aus dem Ausland nur noch auf Anfrage zu bearbeiten. Im Bestell-Shop des Magazins ist die Funktion abgestellt. Dort sind nur noch Bestellungen aus dem Inland möglich.

Einzelheftbestellungen aus dem Ausland stellen wir komplett ein.
Auslands-ABOs nur noch auch Anfrage per Mail an: info@35mm-retrofilmmagazin.de

Wir bitten um Verständnis

Die Redaktion

35 Millimeter-Sonderausgabe #2 – JAZZ IM FILM 1927-1965

Hier kommt sie nun, die 2. SONDERAUSGABE von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin. Einigen mag das Thema bereits vertraut sein, da wir bereits eine vierteilige Artikelreihe zu JAZZ IM FILM in diversen Ausgaben hatten.

 

Druck

Vorab Cover

Die Autoren der Artikel – die beiden Jazzhistoriker und –musiker Klaus und Edgar Huckert – haben aufgrund der positiven Resonanz der Reihe beschlossen, die vorliegenden Texte zu aktualisieren, zu ergänzen und neu aufzulegen, da die betreffenden Ausgaben des Magazin bereits vergriffen sind.

Die im Sommer 2016 erscheinende SONDERAUSGABE wird die Thematik so umfangreich darstellen wie das bisher im deutschsprachigen Raum noch nicht der Fall war. Für die hier erarbeiteten Kenntnisse haben die Autoren nahezu 400 Titel gesichtet und analysiert. Die Jahre 1927-1965 stellen den ersten Teil dieser Genreanalyse. Ein zweiter Teil wird sich mit den Jahren 1966-2017 befassen. Auch diese Fortsetzung wird über den Verlag des 35 Millimeter-Magazins herausgegeben (ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest).

Wie bereits die 1. SONDERAUSGABE des Magazins wird auch #2 streng limitert sein. Ab sofort ist der Titel im 35 Millimeter-Shop zum vorbestellen gelistet.

Die 35MM-Redaktion

2. CINEFONIE-TAG 2016 – Der Flyer

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Wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier ist er, der Flyer und somit auch das Plakatmotiv des 2. CINEFONIE-TAGs 2016. mit vielen Gästen und einem tollen Programm. Im Februar startet der Vorverkauf.

 

 

 

„Ein feines Filmmagazin aus dem Saarland“

Leinwandnostalgie pur – bei „Cinefonie“ leben alte Stummfilme wieder auf

„So etwas macht neugierig: Im Saarland gibt es eine neue Zeitschrift, die heißt „35mm – das Retro Filmmagazin“. Es ist ein liebevoll gemachtes Magazin über, sagen wir mal, den guten alten Film. Der steht auch im Mittelpunkt des kleinen Festivals „Cinefonie“ am 12. September in Saarbrücken, bei dem es Stummfilme mit Musik, Workshops, Vorträge und so manches mehr über das Thema Film zu erfahren gibt. Wie gesagt, das macht neugierig. Deshalb hat der Kulturspiegel Jörg Mathieu, den Macher von Zeitschrift und Festival zum Studiogespräch eingeladen.“  Quelle: SR

Komplette Sendung unter: http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=35405

 

 

SR Kultur

35 Millimeter vor Ort – Orson Welles-Retrospektiv im Filmhaus Saarbrücken – Tag 6

IM ZEICHEN DES BÖSEN

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Eine Bombe im Kofferraum, das Auto mit zwei Insassen setzt sich in Bewegung. Es fährt durch die belebten nächtlichen Straßen einer mexikanischen Kleinstadt, kreuzt mehrfach den Weg eines attraktiven Paars (Charlton Heston, Janet Leigh), überquert die Grenze in die USA – und explodiert. Die ohne Schnitt in einem Take gedrehte, mehr als dreiminütige Eingangssequenz von IM ZEICHEN DES BÖSEN (Touch of Evil – 1958) ist einer der Gründe, weshalb Orson Welles’ Krimidrama als Schlusspunkt der klassischen Ära des Film noir gesehen wird. Welles selbst spielt den korrupten US-Cop Hank Quinlan, der – feist, wie er ist – einen wunderbaren Gegenpol zum aufrechten mexikanischen Drogenfahnder Mike Vargas bildet.

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IM ZEICHEN DES BÖSEN beschreibt nicht nur das Duell zweier Männer in einer untergehenden Welt des Lasters und der Kriminalität, es ist mehr als nur das, es ist der Kampf zweier Ideologien, zweier Lebenskonzepte, der Polizist Vargas (Heston) ist ein Idealist, der versucht die Welt seinen Idealen anzupassen, der Polizist Quinlan (Welles), hat sich der Welt angepasst, ist zu einem Teil von ihr geworden und hält sie dadurch auch mit am Bestehen. Der Grenzort „Los Robles“ wird von Welles als verlorener Sündenpfuhl inszeniert für deren Rettung vor dem Untergang es keine Hoffnung mehr zu geben scheint. Nicht einmal die Polizei selbst ist noch ein zuverlässiges Bollwerk gegen das Verbrechen, die Grenzen zwischen Polizist und Gangster, zwischen Gut und Böse sind in Los Robles schon längst bis zur Unkenntlichkeit verwischt, die Figuren sind einfach nur Menschen, tief verletzt und verzweifelt, und der Abgrund auf den sie zugehen ist von ihnen selbst geschaffen. Am Ende des Films findet man sich in einem sumpfartigen Gebiet nahe einer Ölraffinerie wieder, widerwärtig und schmutzig ist dieser Ort doch der passendste um die Figuren endgültig mit ihrem Schicksal zu konfrontieren. Der Idealist kann nach dem Finale, nach dem Sturm nur noch angewidert die Flucht ergreifen, Los Robles und die Welt werden sich wohl niemals ändern.

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Der vorletzte Film der ORSON WELLES-RETROSPEKTIVE lockte wieder einige enthusiastische Zuschauer in das Saarbrücker Filmhaus. Mit dem – für die Reihe üblichen – Rahmenprogram, wie Einführung und Verlosungen, konnte auch IM ZEICHEN DES BÖSEN neues Publikum gewinnen. So wird das große Vermächtnis eines Ausnahmeregisseurs auch an die nächste Generation weiter gegeben. Auch das ist Sinn und Zweck des Kinos.

 

Die Redaktion

Wem die Stunde schlägt (Masterpieces of Cinema)

Hier ist sie nun, die Vorankündigung der zweiten 35 MILLIMETER-LABEL-KOOPERATION.

Im Auftrag von KOCH MEDIA haben wir wieder ein umfangreiches BOOKLET zu dieser tollen Edition von „WEM DIE STUNDE SCHLÄGT (1943)“ beigesteuert. VÖ: 25.06.2015

 

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Wir stellen diesen Bergman-Klassiker ausführlich im Rahmen der Titelstory zu Ingrid Bergman in der nächsten Ausgabe vor (#9).

Nach der lim. Blu-ray-Edition von BLOB ist die Masterpieces of Cinema-Edition #19 von Koch Media die zweite Veröffentlichung mit 35 Millimeter-Anteil. Weitere werden folgen …

 

 

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