35 MM #42 – VOM STUMMFILM ZUM TONFILM ERHÄLTLICH

35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin widmet sich in Ausgabe #42 der häufig vernachlässigten Phase des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm, in der es eine Vielzahl kreativer Klang-Bild-Verbindungen zu entdecken gibt. Das 80-seitige Heft ist exklusiv in unserem Shop erhältlich.

Robert Zion schreibt in ZEITDOKUMENTE IN BILD UND TON über Fritz Langs M (1931) und DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (1933). Clemens Williges begibt sich in YOU AIN’T HEARD NOTHIN‘ YET auf Hollywoods Weg zum Tonfilm. Und in DÄMON MIKE – KEINE STIMME FÜR DEN TON? geht Williges dem Gerücht nach, Stummfilmstars scheiterten mehrheitlich an ihrer Stimme. Prof. Dr. Tonio Klein beleuchtet in VOM FINDEN DES RICHTIGEN TONS – OHNE UND MIT DIALOG die beiden Clara Bow-Dorothy Arzner-Filme BIN ICH IHR TYP? (1927) und THE WILD PARTY (1929), außerdem IN TON UND ZWISCHENTÖNE Michael Curtiz‘ DAS DRAMA DER SINTFLUT (1928) und in WER NICHT SEHEN WILL, MUSS HÖREN William Wylers DIE LIEBESFALLE (1929).

Lars Johansen beschäftigt sich in EIN SONDERWEG DES STUMMEN FILMS mit Charlie Chaplins späten Stummfilmen, Bernward Knappik in RENÉ CLAIR – EIN MEISTER DES TONS mit dessen frühen Tonfilmen UNTER DEN DÄCHERN VON PARIS (1930), DIE MILLION (1931) und ES LEBE DIE FREIHEIT (1931). Marco Koch widmet sich in MIT TON KANN MAN SPANNENDE DINGE ANSTELLEN Alfred Hitchcocks erstem Tonfilm ERPRESSUNG (1929). Christoph Seelinger geht in MUSIK FÜR DIE AUGEN. BILDER FÜR DIE OHREN. auf Walter Ruttmann und den tönenden Film ein. In DIE KUNST DER GERÄUSCHE befasst sich Seelinger ausführlich mit dem Einfluss des Futurismus auf den frühen italienischen Tonfilm. Und in DAS ERSTE MUSIKVIDEO DER FILMGESCHICHTE stellt Seelinger Germaine Dulacs CELLE QUI S’EN FONT (1930) vor.

Neben dem Schwerpunkt enthält die aktuelle Ausgabe von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin wie gewohnt Kolumnen, Rubriken, Rezensionen und Speziale für Freunde des klassischen Kinos. Clemens Williges rezensiert mit CIRCUS OF HORRORS (1960) die zehnte Veröffentlichung in Ostalgicas „Classic Chiller Collection“; die Blu-ray enthält ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Carsten Henkelmann sowie einen 35MM-Video-Essay von Lars Johansen und Marco Koch.

Bernward Knappik befasst sich in seiner Rubrik GALERIE DER UNBEKANNTEN MEISTER mit Leben und Werk des Regisseurs Herbert J. Biberman. Außerdem setzt Knappik seinen Dreiteiler über den Regisseur George W. Hill fort. Carsten Henkelmann beginnt einen Dreiteiler über die frühen Jahre des italienischen Regisseurs Umberto Lenzi. Lars Johansen arbeitet in DER VERGESSENE die Bedeutung des Filmpioniers Max Mack heraus. Marco Koch berichtet vom 21. GOEAST – FESTIVAL DES MITTEL- UND OSTEUROPÄISCHEN FILMS. Matthias Merkelbach beleuchtet in SCHWARZE SERIE, STAFFEL ZWEI die TV-Noir-Serien der 1950er und 60er. Clemens Williges geht in UNIVERSAL HORROR – TEIL 2 ausführlich auf die Stummfilmjahre ein. Schwerpunkt ist Paul Lenis DER MANN, DER LACHT (1928).

Christoph Seelinger startet eine neue Kolumne. In MESDAMES CINÉMA erinnert Seelinger fortan regelmäßig an eine Pionierin der Filmregie, beginnend mit Eivor Burbeck aus Schweden. In der Euro-Kolumne stellt Seelinger den türkischen Historienfilm KIZIL TUG – CENGIZ HAN (1952) vor und in einem Spezial Amando de Ossorios Regiedebüt LA BANDERA NEGRA (1956). Oliver Nöding beleuchtet im abschließenden Beitrag seiner Kolumne IM ZWIELICHT: FILM NOIR OHNE FILTER den japanischen Film Noir ZERO FOCUS (1961). Robert Zion behandelt in Teil 19 seiner Kolumne AUF DEM PFAD DER VERLORENEN Joseph H. Lewis‘ STURM ÜBER TEXAS (1949) mit Sterling Hayden. Clemens Williges stellt in seiner Kolumne DER VERGESSENE FILM Mark Sandrichs THE TALK OF HOLLYWOOD (1929) vor, einen frühen Vorläufer von SINGIN‘ IN THE RAIN (1952).

Die Redaktion

CELLE QUI S’EN FONT (1930) online sehen und hören:
https://www.youtube.com/watch?v=jQHoZvTu-sA

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