35 MM #45 – ANIMATIONSFILM ERHÄLTLICH

35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin widmet sich in Ausgabe #45 dem Animationsfilm in all seinen Facetten, Formen und Farben.
Das 80-seitige Heft ist exklusiv im 35MM-Shop erhältlich.

Ein Schwerpunkt der Titelstory ist der Animationsfilm in Deutschland, beginnend mit VOM ARMEN HANSI ZU DEN MAINZELMÄNNCHEN, Bernward Knappiks Artikel über Leben und Werk des Trickfilmers Gerhard Fieber. Es folgt Lars Johansens TANZENDE FORMEN über Oskar Fischinger, einen Künstler, der schon früh eine Symbiose von Bild und Ton verwirklichte. Marco Kochs DIE ABENTEUER DER SCHERENSCHNITTKÜNSTLERIN LOTTE widmet sich ausführlich der Schöpferin unseres Covermotivs. Lotte Reiniger erschuf mit DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED (1926) den ersten abendfüllenden Animationsfilm.

Gleich fünf Artikel der Titelstory stammen aus der Feder von Christoph Seelinger. Im Mittelpunkt von ANIMATION IM (POST-)DADAISTISCHEN EXPERIMENTALFILM stehen Werke von Hans Richter, Viking Eggeling, Marcel Duchamp und Man Ray. DER LÖWE STIRBT handelt von zwei Kurzfilmen des Trickfilmers Władysław Starewicz aus dem Jahr 1932, LE LION ET LE MOUCHERON und LE LION DEVENU VIEUX. Der Trickfilmpionier Moustapha Alassane aus dem Niger wird in LE MÉLIÈS AFRICAIN vorgestellt. Zwei Artikel Seelingers beschäftigen sich mit der Nutzung von Animation als Kriegspropaganda; DER TRAUM DES KINDES GEBIERT KRIEGE über frühe italienische Animationsfilme im Ersten Weltkrieg, PFIRSICHJUNGENPROPAGANDA über frühe japanische Anime im Zweiten Weltkrieg.

Drei Artikel behandeln US-amerikanische Pioniere des Animationsfilms; Katharina Noß‘ DIE ANIMATION AM ZEICHENBRETT das Werk von Max und Dave Fleischer, Lars Johanesns DYNARAMA ODER WIE DIE KNETE LAUFEN LERNTE die Animationen Ray Harryhausens, Prof. Dr. Tonio Kleins NICHT NUR SÜSS einige frühe Kurzfilme Walt Disneys.

Neben dem Schwerpunkt enthält die aktuelle Ausgabe von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin wie gewohnt Kolumnen, Rubriken, Rezensionen und Speziale für Freunde des klassischen Kinos. Clemens Williges rezensiert mit I SAW WHAT YOU DID (1965) den 15. Eintrag in Ostalgicas „Classic Chiller Collection“. Christoph Seelinger stellt DER FRAUENWÜRGER VON KAIRO (1953) in einem Spezial vor. Sigrid Weitemeyer startet eine Serie über Leben und Werk der Filmpionierin Asta Nielsen. Robert Zion wirft in dem reich bebilderten Spezial SWASHBUCKLERINNEN einen neuen Blick auf den kurzen Piratinnenfilmboom um 1950.

Michael Klein würdigt in seiner Rubrik BUCH & FILM Walt Disneys SUSI UND STROLCH (1955). Nils Gampert setzt sich ausführlich mit Jean-Pierre Melvilles DAS SCHWEIGEN DES MEERES (1948) auseinander. Marc Schaumburg stellt im ersten Teil eines umfangreichen ORIGINAL & REMAKE Alfred Hitchcocks REBECCA (1940) dem Netflix-Remake von Ben Wheatley gegenüber. Marco Koch, Christoph Seelinger, Clemens Williges schildern ihre Eindrücke vom Stummfilmkonzert DER LETZTE MANN (F. W. Murnau – 1924) mit dem Landesjugendorchester Bremen. Clemens Williges führt ein Gespräch mit Burkhard Götze über dessen Arbeit als Stummfilmdirigent.

Frank Hoyer startet mit STUMMFILM-HÄPPCHEN IN SUPER 8 seine neue Rubrik STUMMFILM, Matthias Merkelbach mit AM ENDE DES WEGES (1960) seine neue Kolumne MONDE NOIR, in der er den Film Noir jenseits der USA in den Blick nimmt. Bernward Knappik befasst sich in seiner Rubrik GALERIE DER UNBEKANNTEN MEISTER mit Leben und Werk des Regisseurs Maxwell Shane. Roman Widera analysiert in seiner Kolumne NIPPON CINEMA CLASSICS Kon Ichikawas DIE HARFE VON BURMA (1956). Christoph Seelinger erinnert in seiner Kolumne MESDAMES CINÉMA an die Französin Marie-Louise Iribe. Carsten Henkelmann stellt in der Kolumne OPERATION: EUROPLOITATION den italienischen Film CASTLE OF THE LIVING DEAD (1964) vor. Robert Zion behandelt im abschließenden Teil 22 seiner Kolumne AUF DEM PFAD DER VERLORENEN Sam Peckinpahs SACRAMENTO (1962) mit Randolph Scott. Clemens Williges beleuchtet in seiner Kolumne DER VERGESSENE FILM den unbekannten aber einflussreichen Poverty-Row-Film THE SIN OF NORA MORAN (1933).

Die Redaktion

THE SIN OF NORA MORAN (1933) online sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=XiJe1ZS44bs

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