35 MM #38 – ZWEITER WELTKRIEG JETZT IM SHOP ERHÄLTLICH

Die Darstellung des Zweiten Weltkriegs im Medium Kinofilm ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe #38 von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin. Das 80-seitige Heft ist exklusiv in unserem Shop erhältlich.

Lars Johansen arbeitet in SEIN ODER NUR SCHEIN – LANG, LUBITSCH UND DER WIDERSTAND heraus, dass die Filme SEIN ODER NICHT SEIN (Ernst Lubitsch – 1941/42) und AUCH HENKER STERBEN (Fritz Lang – 1942/43) Parallelen aufweisen. Prof. Dr. Tonio Klein stellt mit HITLER’S MADMAN (Douglas Sirk – 1943) ein drittes Antinazi-Meisterwerk vor. Björn Küster hat für AMERIKANISCH-RUSSISCHE FREUNDSCHAFT drei exemplarische Filme ausgewählt: THE NORTH STAR (Lewis Milestone – 1943), BOTSCHAFTER IN MOSKAU (Michael Curtiz – 1943) und SONG OF RUSSIA (Gregory Ratoff – 1944). Prof. Dr. Tonio Klein befasst sich in WIE WÄR’S DENN MIT MAJOR? ausführlich mit William Wylers Weltkrieg. Im Mittelpunkt des Artikels stehen MRS. MINIVER (1942) und THE MEMPHIS BELLE – A STORY OF A FLYING FORTRESS (1944). Bernward Knappik betrachtet das Biopic ZUR HÖLLE UND ZURÜCK (Jesse Hibbs – 1955), über und mit Audie Murphy, dem meist dekorierten US-Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Björn Küster schildert seine Eindrücke vom Kriegsgefangenenlagerfilm SIE NANNTEN IHN KING (Bryan Forbes – 1965).

Markus Nowaks fünf Seiten umfassender Artikel WÜSTENFÜCHSE, WÜSTENRATTEN, WÜSTENSÖHNE über die Darstellung des Nordafrikafeldzugs im britischen Kino erscheint posthum. In seinem letzten Beitrag für unser Magazin spannt Nowak den Bogen von NINE MEN (Harry Watt – 1943) über DIE SCHWARZEN TEUFEL VON EL ALAMEIN (Guy Green – 1958) bis FOXHOLE IN CAIRO (John Llewellyn Moxey – 1960). Prof. Dr. Tonio Klein würdigt den britischen Militärstraflagerfilm EIN HAUFEN TOLLER HUNDE (Sidney Lumet – 1965), Björn Küster das japanische Antikriegsepos BARFUSS DURCH DIE HÖLLE (Masaki Kobayashi – 1959-1961). Marco Koch befasst sich in DIE POLNISCHE TRAGÖDIE mit dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen, gesehen durch die Augen der Polnischen Filmschule. Im Zentrum des ausführlichen Artikels stehen DER KANAL (1957) und LOTNA (1959) von Andrzej Wajda sowie EROICA – POLEN 44 (Andrzej Munk – 1958).

Christoph Seelinger setzt sich in KINO ALS PANZERWAGEN AN DER FRONT intensiv mit dem Werk Karl Ritters auseinander. Der vielbeschäftigte Regisseur entwickelte für das Nazi-Regime das Genre „Zeitfilm“. Katharina Noß gibt einen Überblick des NS-Kinos von HITLERJUNGE QUEX (Hans Steinhoff – 1933) bis KOLBERG (Veit Harlan – 1945). Bernward Knappik widmet sich in BEFEHLE DES GEWISSENS Frank Wisbars Kriegsfilmen HAIE UND KLEINE FISCHE (1957), HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN? (1959) und NACHT FIEL ÜBER GOTENHAFEN (1960).

Neben dem Schwerpunkt enthält die aktuelle Ausgabe von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin wie gewohnt Kolumnen, Rubriken, Rezensionen und Specials für Freunde des klassischen Kinos. In LE COCHON DANSEUR (1907) findet Christoph Seelinger Kinoanarchie mit Reißzähnen. Mit Seelingers Beitrag über Shûji Terayamas Kurzfilm ORI (1964) geht die Kolumne NIPPON CINEMA CLASSICS in die zweite Runde und in der Kolumne OPERATION: EUROPLOITATION beleuchtet Seelinger die griechische Horrorkomödie DRAKOULAS & SIA (Errikos Iatrou – 1959).

In VOR ENERGIE FAST ZERBORSTEN erinnert Prof. Dr. Tonio Klein an Kirk Douglas, den letzten männlichen Superstar des klassischen Hollywoods, der am 5. Februar 2020 verstarb. Im Mittelpunkt von Christoph Seelingers Nachruf NOSTALGIE UND NONSENS: DAS FRÜHWERK (1960-1966) stehen die unbekannten Kurzfilme des am 10. April 2020 verstorbenen Regisseurs Nobuhiko Ôbayashi, der in Europa vor allem für seine wegweisende Horrorkomödie HAUSU (1977) bekannt ist.

Gastautor Manuel Föhl beginnt mit PRIMA BANDA: ERZÄHLEN ABSEITS DER WEGE seinen mehrteiligen Artikel über Leben und Werk des Meisterregisseurs Federico Fellini. Thema des zweiten Teils von Prof. Dr. Tonio Kleins Serie über Hollywoodlegende William Powell sind dessen Tonfilme bei Paramount von 1928 bis 1931. Michael Klein schließt in seiner Rubrik BUCH & FILM die vierteilige Herman-Melville-Artikelreihe anlässlich des 200. Geburtstages des großen Schriftstellers mit DIE VERDAMMTEN DER MEERE (Peter Ustinov – 1962) ab. Bernward Knappik startet seine Rubrik GALERIE DER UNBEKANNTEN MEISTER mit einem Beitrag über den Drehbuchautoren und Regisseur Ranald MacDougall. Gastautor David Neuhäuser behandelt eingehend DAS BEWEGTE PANORAMA, ein Massenmedium des 19. Jahrhunderts.

Oliver Nöding präsentiert in seiner Kolumne IM ZWIELICHT: FILM NOIR OHNE FILTER den britischen Klassiker FINSTERE GASSEN (Roy Boulting – 1948) mit Richard Attenborough in der Hauptrolle. Im 13. Teil seiner Kolumne AUF DEM PFAD DER VERLORENEN stellt Robert Zion DER REVOLVERMANN (Leslie Fenton – 1951) mit Rhonda Fleming und Glenn Ford vor. Clemens Williges erinnert in seiner Kolumne DER VERGESSENE FILM an Walt Disneys ersten Langfilm mit Spiel- und Trickszenen, VICTORY THROUGH AIR POWER (1943).

Die Redaktion

ORI (1964) online sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=uEObsdxxMHY

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