35 MM #37 – BARBARA STANWYCK JETZT IM SHOP ERHÄLTLICH

35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin legt mit der aktuellen Ausgabe #37 die erste original auf Deutsch verfasste Printpublikation zum Werk von Barbara Stanwyck vor. Das Magazin ist exklusiv in unserem Shop erhältlich.

Barbara Stanwyck (1907-1990) war in Melodram, Komödie, Western, Film Noir gleichermaßen zu Hause und gilt ihren Fans bis heute als die vielseitigste Schauspielerin des klassischen Hollywoods. In SIE WILL NACH OBEN – DIE SELFMADEWOMAN DER GROSSEN DEPRESSION spannt Clemens Williges den Bogen von Stanwycks Jahren am Broadway über ihre Pre-Code-Filme bei Columbia und Warner bis zu ihrer ersten Oscar-Nominierung für STELLA DALLAS (1937). In KEINE STERNSTUNDE – DER PFLUG UND DIE STERNE (The Plough and the Stars – 1936) stellt Oliver Nöding Stanwycks einzige Zusammenarbeit mit Regielegende John Ford vor.

Prof. Dr. Tonio Klein hat für DRINNEN UND DRAUSSEN – BARBARA STANWYCK UND DER SCHOSS DER FAMILIE IM KLASSISCHEN MELODRAM fünf exemplarische Melodramen ausgewählt, von STELLA DALLAS (1937) bis ES GIBT IMMER EIN MORGEN (There’s Always Tomorrow – 1956). In STUMME SCHREIE betrachtet Klein die Stanwyck als Teil eines fulminanten Ensembles in DIE INTRIGANTEN (Executive Suite – 1954).

Lars Johansen befasst sich in WER ZÄHMT WEN? – DIE STANWYCK ALS ZUCHTMEISTERIN AMERIKANISCHER MÄNNLICHKEIT IM GEIST DER KOMÖDIE mit der großen Komödiantin Stanwyck, die 1941 in gleich zwei zeitlosen Screwball-Komödienklassikern – DIE FALSCHSPIELERIN (The Lady Eve) und DIE MERKWÜRDIGE ZÄHMUNG DER GANGSTERBRAUT SUGARPUSS (Ball of Fire) – die Hauptrolle spielte.

Drei Jahre später erfand sich Barbara Stanwyck als Femme fatale im Film Noir FRAU OHNE GEWISSEN (Double Indemnity – 1944) noch einmal neu. Matthias Merkelbach würdigt Stanwycks Bedeutung für diesen Filmstil in seinem sechs Seiten umfassenden Artikel FRAU DER SCHICKSALSMACHT – BARBARA STANWYCK IM FILM NOIR.

Bernward Knappik gibt in WILD WEST STANWYCK – HIGH RIDIN‘ WOMAN WITH A WHIP einen chronologisch geordneten Überblick aller Stanwyck-Western von ANNIE OAKLEY (1935) bis zur TV-Serie BIG VALLEY (1965-1969). Robert Zions Beitrag BARBARA STANWYCK ALS „MISS WEST“DIE FARM DER BESESSENEN (The Furies – 1950) & VIERZIG GEWEHRE (Forty Guns – 1957) fungiert zugleich als Teil 11 & 12 seiner Kolumne AUF DEM PFAD DER VERLORENEN – DER NOIR WESTERN (1943-1962). Zum Abschluss wirft Zion in AM ENDE IST ES CAMP einen Blick auf Missys letzte Kinorolle in ER KAM NUR NACHTS (The Night Walker – 1964).

Neben dem Schwerpunkt enthält die aktuelle Ausgabe von 35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin wie gewohnt Kolumnen, Rubriken, Rezensionen und Specials für Freunde des klassischen Kinos. Lars Johansen überprüft in einem Rezi-Spezial die zwölf DVDs umfassende Charlie Chaplin – Complete Collection“. Matthias Pfeiffer begab sich ON SET in die Münchner Kammerspiele und schildert in MEHR ALS NOSTALGIE – JÜDISCHES KINOVARIETÉ seine Eindrücke. Christoph Seelinger beginnt mit AUF DEM SCHEITERHAUFEN seinen dreiteiligen Artikel ANTONIN ARTAUD GEHT INS KINO und setzt sich in ROTKÄPPCHEN UNTERM HAKENKREUZ mit nationalsozialistischen Märchenfilmen auseinander. Marco Koch beleuchtet Roman Polanskis frühe Kurzfilme in PROVOKATION, BEDROHUNG, ABSURDITÄT und den italienischen Horrorfilm KATARSIS (1963) in der Kolumne OPERATION: EUROPLOITATION.

Sabrina Hambloch erinnert in IKONE DER NOUVELLE VAGUE an Anna Karina. Alexander Schultz widmet sich dem wenig bekannten Frühwerk von Independent-Film-Ikone John Cassavetes. Am Anfang von Prof. Dr. Tonio Kleins Mehrteiler über Hollywoodlegende William Powell steht ein Blick auf dessen Stummfilme. Martin Abraham stellt in EIN KINO DER GRAUSAMKEIT den Regisseur Hussein Haniff vor. Mit DIE FRAU IN DEN DÜNEN (1964) startet Roman Paul Widera die neue Kolumne NIPPON CINEMA CLASSICS. In der dritten Ausgabe seiner Rubrik BUCH & FILM befasst sich Michael Klein mit MOBY DICK (1956). Bernward Knappik behandelt in VERDAMMT DIE JUNGEN SÜNDER NICHT! die Jugendkriminalität in westdeutschen Filmen der 1950er.

Zum Ende des Magazins schließt sich der Kreis. Oliver Nöding präsentiert in seiner Kolumne IM ZWIELICHT: FILM NOIR OHNE FILTER den Stanwyck-Noir DIE SELTSAME LIEBE DER MARTHA IVERS (1946). Clemens Williges erinnert in seiner Kolumne DER VERGESSENE FILM an Barbara Stanwycks ersten Ehemann Frank Fay und dessen Film GOD’S GIFT TO WOMEN (1931).

Die Redaktion

BARBARA STANWYCK: STRAIGHT DOWN THE LINE (1997) online sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=cF1np7Yjcas

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