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Das Retro Film Magazin

Kritzerland präsentiert Bernard Herrmanns SCHNEE AM KILIMANDSCHARO

25. Januar 2016 | Comment

Kritzerland wird im Februar die Musik von Bernard Herrmann zu der Ernest Hemingway-Verfilmung SCHNEE AM KILIMANDSCHARO (The Snows of Kilimanjaro – 1952) veröffentlichen. Bestellt werden kann die auf 1000 Exemplare limitierte CD bereits jetzt, die Auslieferung soll in der dritten Februarwoche erfolgen.

Bisher war die Musik nur als Bestandteil der Box „Bernard Herrmann at Fox“ von dem Label Varese Sarabande erhältlich.

Kritzerland sagt über Herrmanns Musik: „In his score for The Snows of Kilimanjaro, Herrmann captures all moods of the story, from nostalgia to sadness to joy to romance. The music is achingly beautiful, most especially in the sublime “The Memory Waltz.” As always with Herrmann, his orchestral colors are uniquely his own (as are his orchestrations), and even though with most Herrmann scores you can easily say it’s one of his best, The Snows of Kilimanjaro is right up there with his greatest.“

The Snows of Kilimanjaro

Twentieth Century Fox brachte den Film 1952 in einer verschwenderischen Produktion unter der Regie von Henry King und einem Staraufgebot in die Kinos. Vor der Kamera von Oscar-Gewinner Leon Shamroy durften sich Gregory Peck, Ava Gardner und Susan Hayward, Hildegard Knef, Leo G. Carroll und Torin Thatcher die Klinke in die Hand geben.

Der Film erzählt von dem Schriftsteller Harry Street, welcher schwerverletzt in einem Jagdlager am Fuße des Kilimandscharo liegt. Er wird aufopfernd von seiner Frau Helen gepflegt, während der nahende Tod in ihm Erinnerungen an sein ruheloses Leben wach werden lässt: Paris und seine große Liebe Cynthia, ihre gemeinsame Zeit in Madrid und die Trennung von ihr, als er eine Stellung als Kriegskorrespondent im Nahen Osten annimmt, an die erfolglose Suche nach Cynthia bei seiner Rückkehr, an seinen Kampf im spanischen Bürgerkrieg und das Wiedersehen mit seiner Liebe, die dort in seinen Armen stirbt. Durch ihren Tod verliert er im Leben seinen letzten Halt und beginnt, seine Zeit mit Alkohol und Büchern über den Kilimandscharo zu verbringen. Erst die schöne, reiche Witwe Helen startet den Versuch, seinem Leben wieder einen Sinn zu geben und plant eine Reise nach Afrika mit dem festen Entschluss, Harry für sich zu gewinnen.

Gedreht wurde vor Ort in Nairobi, Kenia, Kairo, und an der französischen Riviera. Darüber hinaus gehend strotze der Film nur so vor (fast schon angeberischen) Technicolor-Aufnahmen. Für Fox war der Film ein großer Erfolg – nicht nur an den Kinokassen, denn er brachte dem Studio auch zwei Oscarnominierungen für die Beste Kamera und das Beste Szenenbild ein.

Manuel Föhl

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