35 Millimeter

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Das Retro Film Magazin

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

Vergleich diverser Veröffentlichungen

Ein Referenzfilm verlangt nach einer Referenz-Veröffentlichung. Die gibt es zu NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (1922) auch, man muss dazu aber leider den Kanal überqueren: Der englische Publisher Eureka Entertainment hat in seiner Reihe „Masters of Cinema“ ein Steelbook aufgelegt, das keine Wünsche offen lässt.

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FOTO: FWM

 

Vergleichen wir es dennoch einmal mit der deutschen Transit Classics Deluxe Edition von Transit Film. Beide Releases enthalten die neue, von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung initiierte Neu-Restauration des Films, ein Bildvergleich erübrigt sich somit.

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Die deutsche Veröffentlichung kommt im schlichten Amaray-Case daher, enthält aber immerhin ein 20-seitiges Booklet. Darin finden sich folgende Texte:

– Blut ist Leben! Blut ist Leben!!! Murnaus Nosferatu (Bernd Schöneberg),

– Albin Grau und die Prana Film (Ann-Fleur Praetorius),

– Der Nosferatu-Darsteller Max Schreck (Katharina David),

– Nosferatu Spuren in Film und Literatur (Jesko Jockenhövel).

Damit könnte man zufrieden sein, sind Booklets doch leider keineswegs Standard. Doch öffnet man das englische Eureka-Steelbook findet man ein sogar 56 Seiten starkes Büchlein mit folgendem Inhalt:

– The Deadly Space Between (Gilberto Perez),

– Vampires (Albin Grau),

– Notes on the Restoration,

– On the Way to Nosferatu (Ennio Patalas),

– The Bridge (Craig Keller).

Der Film liegt in beiden Editionen mit abschaltbaren Untertiteln zu den Sütterlin-Zwischentiteln vor, bei der Eureka-Version kann man beim Ton zwischen Stereo und 5.1 wählen. Nun mag die Tonspur bei einem Stummfilm nicht von entscheidender Bedeutung sein, aber musikalische Untermalung gibt es immerhin, daher ist es löblich, wenn Publisher beachten, dass es Filmgucker mit Surround-Systemen gibt sowie solche, bei denen der Ton lediglich über die Stereo-Lautsprecher des Fernsehers läuft. Punkt für die englische Edition.

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FOTO: FWM

 

Viel Aufschluss über F. W. Murnau gibt die 2007 entstandene deutsche Doku „Die Sprache der Schatten – Die frühen Jahre und Nosferatu“ von Luciano Berriatúa (52:37, Sprecher: Thomas Lang). Sie ist allerdings in beiden Veröffentlichungen zu finden, in der englischen mit optionalen englischen Untertiteln.

Weitere Zusatzmaterialien der deutschen Edition sind eine 28-minütige 8-MM-Fassung des Films, im ROM-Teil der Disc Werbematerialien und Texte von Albin Grau sowie als zwölfseitige PDF-Datei die Sondernummer der „Film-Tribüne“ vom 30. Oktober 1921 mit Zusammenfassung des Films, zwei Plakatmotiven und Film Stills. Das geht insgesamt als mehr als anständiges Bonusmaterial durch. Erwähnenswert ist in dem Zusammenhang das 2007 veröffentlichte deutsche DVD-Steelbook von Transit Film, das viel schöner aussieht als die deutsche Neuveröffentlichung und obendrein das ansprechender gestaltete Booklet aufweist. 2007er-Steelbook wie auch 2014-Neuveröffentlicung zeigen Graf Orlok an Bord des Schiffs, bei Gegenüberstellung zieht die Neuveröffentlichung visuell eindeutig den Kürzeren.

Mittlerweile ist das deutsche Steelbook out of print, die Preise im Online-Gebrauchthandel ziehen langsam an, noch ist es aber zu akzeptablem Kurs zu kriegen. Die Doku „Die Sprache der Schatten“ ist enthalten, sie ist womöglich für diese Edition produziert worden. Das Masters-of-Cinema-Steelbook von Eureka trumpft außen mit einem eher selten verwendeten Plakatmotiv auf, innen mit dem klassischen Foto von Graf Orlok an Bord des Schiffs – beim deutschen Steelbook ist es übrigens genau umgekehrt. Die englische Veröffentlicung enthält einen Audiokommentar des Filmhistorikers David Kalat (2013) sowie einen Audiokommentar des Filmhistorikers R. Dixon Smith und des Kritikers/Autors Brad Stevens (2007).

Im Zusatzmaterial: eine 2007er-Aufnahme von Abel Ferrara, der über „Nosferatu“ und Vampirfilme spricht (12:19). Hinzu kommt ein im Juli 2013 entstandenes Interview mit Kevin Jackson (Autor bei BFI Film Classics) über den Film (19:43). Insgesamt ist zu konstatieren, dass die deutsche 2014er-Veröffentlichung als einigermaßen angemessen durchgeht und informatives Bonusmaterial enthält, dem englischen Steelbook aber nicht das Wasser reichen kann.

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FOTO: FWM

Auf eine ältere englische Eureka-Veröffentlichung von NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS sei hingewiesen, out of print, aber nicht allzu teuer zu beschaffen. Die 2-DVD-Edition enthält den Film in zwei Fassungen, eine davon in Sepiaton viragiert – durchaus reizvoll. Obendrein enthält die Edition attraktives Bonusmaterial, darunter eine 13-minütige „NosferaTour“ zu den Drehorten, etwa zu den Salzspeichern von Lübeck.

Volker Schönenberger

Für die alten Veröffentlichungen aus Frankreich und Amerika lohnt ein Vergleich ohnehin nicht, da es sich dabei fast immer um minderwertige Kopien handelt, die von einem public domain-Master gezogen wurden. Es gibt den Titel auch als diverse Musik-Variations-Auswertungen mit z. B. einem Industrial-Musik-Mix, aber auch mit Musik von Type O Negative über die komplette Länge des Films, was außergewöhnlich gut zusammen passt. Auf all diesen Fassungen ist die Qualität des Films aber sehr schlecht.

Was hinter der aktuellen Veröffentlichungspolitik der restaurierten Fassung und deren Blu-ray-Versionen steckt, ist kaum nachvollziehbar. Die Kritik war allerdings laut zu vernehmen – „warum bekommt man in Deutschland keine schönen Editionen deutscher Stummfilme?“ Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hat sich nach den letzten Veröffentlichungen von Transit getrennt – einvernehmlich wie es in der Pressemitteilung heißt. Neuere Titel, wie z. B. VARIETÉ, erscheinen jetzt über das Label Edel.

Jörg Mathieu

Leslie Banks

Ein britischer Schauspielpionier

Mag man noch so große Zweifel daran haben, dass Hollywood eine Traumfabrik und Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, kann einen die Karriere des britischen Schauspielers Leslie Banks am Ende doch eines Besseren belehren. Banks wurde am 9. Juni 1890 im englischen West Derby geboren und verfolgte zunächst den Berufswunsch Pastor zu werden. Zu diesem Zweck nahm er sogar ein Studium auf, brach dieses aber schließlich ab und schloss sich der Theatertruppe von Frank Benson an, die ihm Ende 1911 zu seinem Bühnendebüt verhalf. Seine erste Rolle soll „Der alte Gobbo“ in DER KAUFMANN VON VENEDIG gewesen sein. Bereits zwischen 1912 und 1914 tourte er nachfolgend durch die USA sowie Kanada und schaffte es 1914 schließlich auch auf die renommierten Bretter des Vaudeville Theatres im Londoner West End. Als er später, im Jahre 1921 dorthin zurückkehrte, hatte sich sein Leben jedoch tragisch verändert. Banks war im I. Weltkrieg Mitglied des sogenannten Essex Regiments, wurde verwundet und trug bleibende Schäden im Gesicht davon. Auf seinem rechten Profil blieben Lähmungserscheinungen und Vernarbungen zurück. Ein schrecklicher Schicksalsschlag, als er gerade dabei war, sich eine eigene Familie aufzubauen. Er hatte 1915 geheiratet – die Ehe hielt bis zu seinem Tod und schenkte ihm drei Töchter. Aus der Bahn werfen ließ sich Leslie Banks nicht. Er arbeitete nach dem Krieg weiter als Schauspieler, neubeginnend in Birmingham und etablierte sich bei seiner Rückkehr nach London schließlich als einer der Hauptdarsteller des Hauses. 1921 soll er auch sein Filmdebut, in einer kleinen Rolle an der Seite von Richard Barthelmess, in dem US-Film EXPERIENCE gegeben haben, wobei diese Angabe mit Vorsicht zu behandeln ist. Im Stummfilm fasste Banks allerdings so oder so keinen Fuß, debütierte stattdessen aber 1924 in New York, und das in keiner unbekannteren Rolle als der des Captain Hook in einer Theateradaption von PETER PAN. Während der 20er Jahre wurde Leslie Banks zu einem der bekanntesten britischen Stars am Broadway und zunehmend zeichnete sich ab, dass seine Karriere von britischen und amerikanischen Produktionen gleichermaßen geprägt werden würde.

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1932 inszenierte Leslie Banks, der auf den Brettern, die die Welt bedeuten, auch zuweilen als Regisseur in Erscheinung trat, George Bernard Shaws Komödie TOO TRUE TO BE GOOD am Londoner Guild Theatre. Die Inszenierung brachte es im April und Mai des Jahres auf 57 Aufführungen, mit einem Ensemble um Leo G. Carroll und Claude Rains, die beide kurz darauf in Hollywood Bekanntheit erlangten – vor allem Rains, dessen erstes Tonfilmengagement die Titelrolle in dem Universal-Horrorklassiker DER UNSICHTBARE (The Invisible Man – 1933) war. Auch Leslie Banks schaffte nur Monate nach dieser Theaterproduktion mit einem Horrorfilm den Sprung noch Hollywood. Als im September 1932 der Film in die US-Kinos kam, der ihm im Laufe der Jahrzehnte ein Denkmal schuf, war er bereits 42 Jahre alt. Sein erster Tonfilm, vielleicht sein erster Film überhaupt, und gleich eine Hauptrolle, als GRAF ZAROFF – GENIE DES BÖSEN (The Most Dangerous Game – 1932). Teile dieses heute legendären Werkes, das noch vor Einführung des Hays Codes entstand und als düsteres, brutales, psychologisch perfides Extrembeispiel des klassischen US-Horrorfilms gilt, woran die sadistische, sozio- und psychopatische Figur des von Banks verkörperten Grafen Zaroff maßgeblichen Anteil hat, gelten bis heute als verschollen, da sie aufgrund dessen, dass man sie dem Publikum nicht zumuten wollte, herausgeschnitten wurden. Fortan war Banks auch beim Film ein gefragter Hauptdarsteller und drehte in den knapp 20 verbleibenden Jahren seines Lebens rund 30 weitere Filme, zumeist britische Produktionen, von denen etliche aber internationale Bekanntheit erlangten. Gleichzeitig war er trotzdem immer noch rege auf der Bühne aktiv, einer seiner Auftritte als CYRANO DE BERGERAC wurde 1938 sogar live im britischen Fernsehen übertragen und noch im September 1940 schaffte er es auf das Cover des Magazins „Theatre World“.

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GRAF ZAROFF – GENIE DES BÖSEN

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Aus heutiger Sicht mag eine Filmkarriere mit gut 30 Werken überschaubar anmuten, jedoch blieb GRAF ZAROFF – GENIE DES BÖSEN nicht der einzige Meilenstein der Filmgeschichte, an dem Leslie Banks maßgeblich beteiligt war. 1934 etwa spielte er, an der Seite von Peter Lorre, in der ersten Version von Alfred Hitchcocks DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE (The Man Who Knew Too Much – 1934) die im US-Remake später von James Stewart übernommene Hauptrolle. Während sein durch die Kriegsverwundung beeinträchtigtes Aussehen ihm als diabolischer Graf Zaroff noch in die Karten gespielt hatte und Banks sich sein Äußeres in derartigen, negativ konnotierten Rollen wohl auch absichtlich zunutze machte, ist in Hitchcocks frühem Geniestreich auffällig, dass Banks vornehmlich mit dem linken Profil zur Kamera agiert. Die andere Seite seines Gesichts sieht man in sympathischen Filmrollen nur selten zur Kamera gewandt und wenn, dann aus der Distanz oder nur kurzzeitig. Anhand eines flüchtigen Moments aus Hitchcocks Film, wenn Banks in einer Nahaufnahme seinen Kopf schnell zur Seite dreht, kann man in Standbildern deutlich eine große Narbe auf seiner rechten Gesichtshälfte erkennen. Umso bemerkenswerter ist, wie gekonnt Banks und auch seine Regisseure bei der Inszenierung mit diesem Handicap umgingen, so dass es seinem Erfolg auf der Bühne und vor allem beim Film keinen Abbruch tat. Leslie Banks ist ein Paradebeispiel dafür, welch große Kunst dahinter steckt, einen Schauspieler in einem Film in Szene zu setzen, so dass selbst auffällige körperliche Eigenschaften im Film praktisch nicht auffallen, wenn man als Zuschauer nicht schon vorher darum weiß.

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DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE

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Gleich im folgenden Jahr wirkte er an einem weiteren denkwürdigen Streifen mit: BOSAMBO (Sanders of the River – 1935), nach einem Roman von Edgar Wallace, dem ersten britischen Tonfilm, der teils „on location“ in Afrika gedreht wurde. Mit Filmen dieser Art wird sich die kommende Ausgabe #8 von 35 MILLIMETER eingehender beschäftigen. Bahnbrechend war auch ZIGEUNERPRINZESSIN (Wings of the Morning – 1937), der als erster im Three-Strip Technicolor-Verfahren gedrehter Spielfilm Europas Geschichte schrieb und mit Leslie Banks als männlicher Hauptfigur der einleitenden, als Rückblick erzählten Geschichte aufwartet. ZIGEUNERPRINZESSIN war jüngst Teil der Retrospektive der diesjährigen 65. Berlinale. Speziell das Thema Technicolor wird Schwerpunkt unserer nächsten Ausgabe sein.

 

Leslie Banks spielte bis zu seinem Tode abwechslungsreich in zahlreichen Genres. Zum Horror- und Abenteuerfilm kommen Dramen, Kriegs- und Historienfilme, Kriminalfilme verschiedener Art und Ernsthaftigkeit, aber auch waschechte Komödien und sonstige leichte Stoffe. So war er etwa in dem Revuefilm I AM SUZANNE! (1933) neben Lilian Harvey zu sehen, gab aber auch den Inspektor in THE ARSENAL STADIUM MYSTERY (1939) sowie BUSMAN’S HONEYMOON (1940) und drehte mit DIE KAMMER DES SCHRECKENS (The Door with Seven Locks – 1940) einen weiteren Edgar Wallace-Film, diesmal basierend auf einer Krimigeschichte, die in Deutschland später mit Heinz Drache neu verfilmt wurde. Auch spielte er an der Seite von Laurence Olivier in dem Historienfilm FEUER ÜBER ENGLAND (Fire Over England – 1937), unter der Regie von William K. Howard. Olivier kam als Regisseur wiederum auf Banks zurück, als er 1944 seine theaterhafte, sehr eng an den Originaltexten gehaltene Inszenierung von HEINRICH V. (Henry V – 1944) vorlegte, dem ersten Technicolor-Film, der aus einem Shakespeare-Stück hervorging und zugleich als wohl erste künstlerisch wie auch kommerziell erfolgreiche Shakespeare-Filmadaption gilt. Banks besaß seit seiner frühen Zusammenarbeit mit Frank Benson, der auf Shakespeare-Produktionen spezialisiert war, eine große Affinität zu den Werken des berühmten Poeten.

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DIE KAMMER DES SCHRECKENS

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Ferner arbeitete Leslie Banks für DIE TAVERNE VON JAMAIKA (Jamaica Inn – 1939) ein weiteres Mal mit Alfred Hitchcock zusammen. Prägnant erscheinen auch seine Produktionen mit Michael Powell, unter dessen Regie er in insgesamt vier Filmen zu sehen war: THE FIRE RAISERS (1934), RED ENSIGN (1934), THE NIGHT OF THE PARTY (1935) und EXPERTEN AUS DEM HINTERZIMMER (The Small Back Room – 1949), wobei letzterer zu den Filmen zählt, die von Powell in Zusammenwirkung mit seinem kongenialen Partner Emeric Pressburger inszeniert wurden. Nach diesem letzten Film mit Powell drehte Banks noch zwei weitere Filme: DIE UNBEKANNTE ZEUGIN (Your Witness – 1950), einen britischen Film, der unter der Regie des US-Schauspielers Robert Montgomery, mit ihm selbst in der Hauptrolle, entstand, dessen Co-Star Banks schon zehn Jahre zuvor in BUSMAN’S HONEYMOON gewesen war, und MADELEINE (1950), für den Banks das erste Mal mit David Lean zusammenarbeite. Gut zwei Jahre nachdem dieser, sein letzter Film in die britischen Kinos gekommen war und er zwischenzeitlich weiter auf der Theaterbühne gestanden hatte, erlitt Leslie Banks am 21. April 1952 einen Schlaganfall und verstarb im Alter von 61 Jahren in London.

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Jörg Mathieu 25. Februar 2015 1 Comment Permalink

Der Kuss und der Andere

Fatale, leidenschaftliche, entfremdete, beobachtete und keine Küsse im italienischen Kino.

Der Kuss ist ein sichtbarer Zeitsprung, um den in Filmen oft alles kreist, der Antrieb und Ziel ist, der aber auch zum Gefängnis werden kann. Im italienischen Nachkriegskino (insbesondere in der Folgegeneration des Neorealismus) entfremdet sich die romantische Bedeutung von Küssen, sie werden zur Last, zur Bedrohung, zunächst für den Anderen, den Dritten, der den Kuss beobachtet, dann aber vornehmlich für die Küssenden selbst, die nicht mehr an die Liebe glauben, die Schwierigkeiten haben sich ihren Gefühlen hinzugeben, die diese Gefühle weder wahrhaben wollen noch wirklich kennen. Sie wenden sich im Kuss voneinander ab, sind abgelenkt und leiden an dem, was eigentlich schön sein sollte. Die leidenschaftliche Leichtigkeit verkehrt sich in eine bedeutungsgeladene Schwere. Was bedeutet ein Kuss in der Moderne?

Die Italienerin und ihr Stolz beim Kuss

Inbegriff dieser Angst vor der Nähe, die es gar nicht geben kann, ist Monica Vitti. In den Filmen von Michelangelo Antonioni torkelt sie von einem Kuss, einer möglichen Versuchung in die Nächste. Für sie ist ein Kuss oft wie ein Griff auf die Herdplatte. Immer mit dem totalen Kollaps ihrer Nerven flirtend, lässt sie sich nicht einfach tröstend in den Arm nehmen, denn wer sie wirklich berührt, wird überschwemmt mit ihren unkontrollierten Emotionen. Im Küssen erfährt sie bereits die Angst vor dem Verlust der Liebe, aber ihre Verunsicherung ist auch Teil ihrer Anziehung, es ist ein ewiges Spiel ein hin und her. Die sich selbst hassende Kälte in den Augen von Jeanne Moreau in Die Nacht (La notte – 1961) spricht da eine andere Sprache, eine die womöglich aufgegeben hat, die sich nicht überwältigen lässt, aber gerade dadurch machtlos ist und die doch etwas verbirgt. Das Verborgene in einem Kuss ist hier oft der Grund für das Berühren der Lippen. Es ist der Versuch etwas zu erfahren, etwas zu lösen und vor allem etwas zu vergessen. Die Anmut des verweigerten Kuss, der Stolz der Frauen, die Lächerlichkeit des Mannes, all das sind Küsse im italienischen Kino.

Der Kuss als Fanal der Einsamkeit des Mannes

Die Einsamkeit des Dritten, der den Kuss sieht, ist Film. Es ist diese schmale Linie zwischen den Lippen, auf der wir die Lust am Voyeurismus, an der Empathie, an der Illusion und am Begehren empfinden. Hier sind wir selbst und sehen wie geküsst wird. Hinter all den Küssen im italienischen Kino droht immer ein katholischer Zeigefinger. Man küsst sich flüchtig nur in der Öffentlichkeit dafür wild in Nischen, der Dunkelheit und hinter Jalousien. Man küsst sich nur richtig, wenn keiner zusehen kann, als wäre der Kuss ein Refugium und doch glauben die Frauen im italienischen Nachkriegskino immer weniger an den Geschmack der Lippen von Mastroianni. Sie lieben nicht mehr. Sie sind nur noch. Und die Männer? Sie flüchten zu den warmen Küssen ihrer Mama und lassen sich verwöhnen. Bis sie bemerken, dass sie dort auch nur ein Dritter sind, ein Einsamer, zwar geliebt, aber von der Zeit davongetragen, schon seit Geburt dazu verdammt, den Zeitsprung nicht wahrhaben zu wollen, den Kuss nicht mehr zu spüren. Was bleibt ist der Todeskuss, der fatale Kuss, der sich wissend hingibt und damit zugleich aufgibt und sich dem Anderen unterwirft. Damit werden die, die mit der Liebe spielen weniger zu Eroberern als zu Sklaven, eine perverse Verdrehung, die nur ebenso fatal enden kann.

35 Millimeter Ausgabe #7 befasst sich ausgiebig mit dem CINEMA ITALIANO und seinen Protagonisten. Unser erstes eigenes VIDEOESSAY verdanken wir unserem Redakteur Patrick Holzapfel und seinem Video-Produktions-Team.

BERLINALE 2015 – Boulevard der Stars

Pünktlich zur Berlinale wird Berlin jedes Jahr für einige Tage zu einem der wichtigsten Zentren des nationalen und internationalen Films. Doch auch den Rest des Jahres ist Berlin für Filmliebhaber eine Reise wert: Zahlreiche Originalschauplätze locken genauso wie die Nähe zum Filmpark Babelsberg und das Museum für Film und Fernsehen. Direkt in dessen Nachbarschaft gibt es seit einigen Jahren ein auf den ersten Blick sehr unscheinbares Denkmal für den deutschen Film: den Boulevard der Stars.

Stars-2012_Liste1_Seite_1_1Ganz nach dem Vorbild des berühmten Walk of Fame in Hollywood findet sich also mitten in Berlin ein Gehweg mit Sternen, die bedeutenden deutschen Filmschaffenden gewidmet sind. 101 berühmte Namen sind hier zu finden – Schauspieler und Regisseure genauso wie Produzenten und Kameraleute. Versehen sind die Sterne, neben dem Namen, mit der Funktion des jeweiligen Stars, seinem Geburts- und eventuell Todesjahr sowie einer Reproduktion der Unterschrift.

Die Auswahl von Stars und Sternchen zieht sich dabei quer durch die deutsche Film- und Entertainmentgeschichte. Den chronologischen Anfang macht sicher der gebürtige Berliner Max Skladanowsky. Gemeinsam mit seinem Bruder Emil Skladanowsky gehört er zu den Pionieren des bewegten Bildes und schrieb so, parallel und oft überschattet vom weit größeren Erfolg der Gebrüder Lumière, Filmgeschichte.

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Doch auch zahlreiche weitere Regisseure der ersten 70 Kinojahre entdeckt man zwischen zeitgenössischen Namen wie Til Schweiger und Christoph Waltz: hier der Stern von Max Ophüls, dort der von Ernst Lubitsch. Thea von Harbou ist genauso auf dem Boulevard der Stars vertreten wie Fritz Lang. Beim gemütlichen Flanieren entdeckt der Besucher auch den Komponisten Werner Richard Heymann und den Kameramann Karl Freund. Und noch so viele weitere mehr.

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Was der Boulevard leider nicht bietet, sind weiterführende Informationen über seine Stars. Aber natürlich sorgt genau das beim gemeinsamen Besuch für Gespräche über bekannte und unbekannte Namen, bekannte und unbekannte Filme. Und schließlich gilt in den Zeiten des allgegenwärtigen Smartphones: Ein Name und was dahinter steckt ist sehr schnell nachgeschaut. Als kleines Gimmick bietet der Boulevard der Stars Fotostationen, mithilfe derer sich der Besucher gemeinsam mit Mario Adorf, Hildegard Knef oder jedem anderen vertretenen Star ablichten kann. Durch einen kleinen optischen Trick werden beim Blick durch diese Stationen die Stars auf ihren Sternen stehend gezeigt – Fotografieren erlaubt und erwünscht! Mehr als ein netter Gag ist das allerdings nicht, da die Qualität der Bilder leider nur mäßige Ergebnisse erlaubt.

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Neben der Qualität der Fotostationen ist es ein bisschen schade, dass einige der Sterne ebenfalls bereits deutliche Abnutzungserscheinungen zeigen. Trotzdem ist der Boulevard der Stars ein nettes (und kostenloses!) Ausflugsziel für Filmenthusiasten, die sich wieder einmal an den einen oder anderen berühmten Namen von damals und heute erinnern möchten.

Barbara Scherer

Jörg Mathieu 11. Februar 2015 1 Comment Permalink

35 Millimeter – Gastautoren und Interviewpartner

ANKE WILKENING (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)
Interview über die Restaurierung von DAS CABINET DES DR. CALIGARI – Ausgabe #1

OLAF BRILL (Autor)
Gastbeitrag über DAS CABINET DES DR. CALIGARI und sein Buch DER CALIGARI-KOMPLEX – Ausgabe #1

WILFRIED KAETS (Komponist)
Interview über die Musikbegleitung von Stummfilmen – Ausgabe #2

VERENA BOY (Filmschaffende, Autorin)
Gastbeitrag über die TONDRAMATURGIE BEI FRITZ LANG – Ausgabe #2

RÜDIGER SUCHSLAND (Filmjournalist und -kritiker)
Interview über DAS CABINET DES DR. CALIGARI UND DAS KINO DER WEIMARER REPUBLIK – Ausgabe #3

MARCUS STIGLEGGER (Publizist, Filmwissenschaftler, Filmemacher)
Interview über AKIRA KUROSAWA und sein Buch Die Ästhetik des langen Abschieds – Ausgabe #4
Interview über GENRETHEORIEN ÜBER WESTERN – Ausgabe #6

MIKE BLANKENBURG (Autor)
Gastbeitrag über NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS – Ausgabe #4
Gastbeitrag über RIO BRAVO – Ausgabe #6
Gastbeitrag über DRACULA UND SEINE BRÄUTE – Ausgabe #6

PROF. DR. BARBARA FLÜCKIGER (Professorin für Filmwissenschaftan der Uni Zürich)
Interview über VIRAGE IN DER STUMMFILMZEIT – Ausgabe #5

INTERZONE PERCEPTIBLE (Band)
Interview über die Musikbegleitung von Stummfilmen – Ausgabe #5

ERNST SZEBEDITS (Filmproduzent und Pädagoge, Leiter der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)
Kolumne – Ausgabe #6
Kolumne – Ausgabe #7

PROF. DR. KLAUS HUCKERT UND DR. EDGAR HUCKERT (Universität Saarbrücken)
Gastbeitrag über JAZZ IM FILM – Teil 1 – Ausgabe #6
Gastbeitrag über JAZZ IM FILM – Teil 2 – Ausgabe #7
Gastbeitrag über JAZZ IM FILM – Teil 3 – Ausgabe #8

OLAF MÖLLER (Autor und Kurator, Österreichisches Filmmuseum)
Interview über eine VITTORIO DE SICA RETROSPEKTIVE – Ausgabe #7

JÖRG BUTTGEREIT (Publizist, Filmemacher)
Interview über das Theaterstück NOSFERATU LEBT! – Ausgabe #7

MARCO KOCH (Filmforum Bremen)
Gastbeitrag über POLA NEGRI – Ausgabe #7

HARALD MÜHLBEYER (Verleger und Filmjournalist)
Kolumne – Ausgabe #7

CLAUDIA ENGELHARDT (stellvertretende Leiterin des Filmmuseums München)
Interview über das FILMERBE – Ausgabe #7

NILS DANIEL PEILER (Film- und Medienwissenschaftler)
Gastbeitrag über das Filmfestival PERLEN AUS DEM NORDEN – Ausgabe #7

Die Übersiedlung des Westerns ins Fernsehen

Zur Ergänzung des 35 Millimeter-Western-Spezials in Ausgabe #6

In unserer Printausgabe #6 haben wir bereits ausführlich über den Western in seinen verschiedenen Ausformungen, die er im Kino erlebte, berichtet. Ergänzend sollte aber auch erwähnt werden, dass nicht nur Kinowestern frühzeitig durch Fernsehausstrahlungen erneut ausgewertet wurden, sondern dass der Western als eines der ersten Genres auch umfangreich in Form von Serien im TV angesiedelt wurde, was letztendlich auch dazu führte, dass sich das Genre ab den 60er Jahren mehr und mehr aus dem Kino verabschiedete. In Deutschland zählen aus heutiger Sicht BONANZA (1959 – 1973), RAUCHENDE COLTS (Gunsmoke – 1955 – 1975) und TAUSEND MEILEN STAUB (Rawhide – 1959 – 1965) zu den bekanntesten klassischen Westernserien. Einige andere, wie EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK (Stories of the Century – 1954 – 1955), JOSH – DER KOPFGELDJÄGER (Wanted: Dead or Alive – 1958 – 1961), YANCY DERRINGER (1958 – 1959), GROSSER ADLER – HÄUPTLING DER CHEYENNE (Brave Eagle – 1955 – 1956) und die aus einzelnen Kurzfilmen mit abgeschlossener Handlung und wechselnden Stars bestehenden ABENTEUER IM WILDEN WESTEN (Zane Grey Theater – 1956 – 1961) wurden mit Hilfe von DVD-Auswertungen, schon fast vergessen, wieder zugänglich gemacht. Ferner machte sich im Besonderen das Pay-TV um die Ausstrahlung der Serie DIE TEXAS RANGERS (The Lone Ranger – 1949 – 1957) verdient. All diese Serien haben überwiegend gemeinsam, dass ihre Stars bis dato keine ausgewiesenen Westernhelden waren, sondern eher als Schurken oder Nebendarsteller im Genre auf sich aufmerksam gemacht hatten – wenn überhaupt. Mit Ausnahme von Jock Mahoney alias YANCY DERRINGER.

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Man könnte daher den Eindruck gewinnen, dass Western im Fernsehen weit weg von der Welt des Kinowesterns ihren eigenen Kosmos entfalteten, tatsächlich jedoch war der Übergang wesentlich fließender, da eine ganze Reihe an B-Westernstars der 50er, die noch kurz zuvor Helden zahlreicher Farbwestern gewesen waren, den Zeichen der Zeit folgend, ins Fernsehen übersiedelten. Einer der ersten war John Payne mit THE RESTLESS GUN (1957 – 1959), dem Rory Calhoun mit DER TEXANER (The Texan – 1958 – 1960) und Scott Brady mit SHOTGUN SLADE (1959 – 1961) folgten. Diese drei Serien brachten es auf jeweils 78 Episoden in zwei Staffeln. Sogar noch wesentlich langlebiger war Dale Robertsons Serie WELLS FARGO (Tales of Wells Fargo – 1957 – 1962), die erst nach exakt 200 Episoden und einer abschließenden in Farbe gedrehten Staffel eingestellt wurde. Auch George Montgomery, mit CIMARRON CITY (1958 – 1959), Joel McCrea, mit WICHITA TOWN (1959 – 1960), und Audie Murphy, mit WHISPERING SMITH (1961), wechselten nach einer Vielzahl an Kinowestern ins Fernsehen. Gerade diese drei in den 50ern beinahe ausnahmslos auf das Genre spezialisierten B-Western-Stars, konnten im Fernsehen überraschenderweise aber nicht Fuß fassen und mussten nach jeweils 26 Episoden die Segel streichen. Rod Cameron wiederum beging stattdessen erfolgreich alternative Pfade: Seine Serie STATE TROOPER (1956 – 1959) wurde zwar auch im Westen angesiedelt, spielte allerdings im Amerika der 50er. Man könnte in diesem Fall von einer Art Neo-Western sprechen, welcher Camerons Image als Westernstar mit dem zeitgenössischen Polizeifilm verknüpfte. Er brachte es damit auf stattliche 104 Episoden.

Im umgekehrten Falle gab es auch ein paar Stars aus frühen Fernsehwesternserien, die im Zuge des Erfolges ihrer TV-Präsenz den Sprung zum Hauptdarsteller in ein paar wenigen Kinowestern schafften, wie etwa Bill Williams, der mit der Serie THE ADVENTURES OF KIT CARSON (1951 – 1955) bekannt wurde, oder Clint Walker, der Star der Serie CHEYENNE (1955 – 1962) wurde ohne zuvor jemals eine namentlich genannte Kinorolle gespielt zu haben, ab 1958 einige Kinohauptrollen in Western bekam, während Rollen in anderen Genres allerdings lange auf sich warten ließen. Ähnliches wie für Bill Williams gilt auch für den Star der bereits erwähnten Serie EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK, Jim Davis, der sich durch die Serie vom Image als regelmäßiger Westernschurke befreien konnte und einige Hauptrollen in B-Kinowestern erhielt, als einer von wenigen Stars des Genres gleichzeitig aber auch weiterhin immer wieder einmal den Bösewicht gab. Disneys Westernstar Fess Parker schaffte es mit seiner Fernsehrolle als Davy Crockett sogar unmittelbar ins Kino, da der entsprechende Fernsehmehrteiler aus den Jahren 1954 und 1955 auch in Form von zwei Kompilationen fürs Kino ausgewertet wurde. Erst ab 1956 trat Parker dann auch als Hauptdarsteller mehrerer dezidiert fürs Kino gedrehter Western in Erscheinung.

Wie populär und wichtig das Fernsehen, nicht nur für den Western, ab einem gewissen Punkt wurde, lässt sich zudem daran verdeutlichen, dass selbst ein A-Star wie Henry Fonda, der bereits zweimal für den Oscar nominiert gewesen war, mit DER ZWEITE MANN (The Deputy – 1959 – 1961) den Weg ins TV wagte. Zeitgleich wanderte beispielsweise auch MGMs langjähriger Star Robert Taylor, u. a. Hauptdarsteller etlicher Western, mit KEIN FALL FÜR FBI (The Detectives – 1959 – 1962) ins Fernsehen ab, wenn auch nicht in eine Westernserie. Analog dazu war Universals langjähriger Star Jeff Chandler, der eine Reihe von Western für Universal aber auch andere Studios gedreht hatte und für einen davon, DER GEBROCHENE PFEIL (Broken Arrow – 1950), eine Oscar-Nominierung hatte ergattern können, für eine Hauptrolle in der Serie ASPHALTDSCHUNGEL (The Asphalt Jungle – 1961) im Gespräch. Chandler jedoch gehörte zu den B-Westernstars, die vorläufig, in anderen Genres, dem Kino treu blieben und verstarb wenig später jung, sodass sich keine weitere Option für eine Fernsehrolle mehr ergab.

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DER GEBROCHENE PFEIL

Da viele der erwähnten Serien entweder nie deutsch synchronisiert wurden, schon sehr lange nicht mehr im Fernsehen liefen, geschweige denn in Deutschland je auf DVD oder Blu-ray veröffentlicht worden wären und selbst unter denen, die eine deutsche Fassung bekamen, oftmals nur ausgewählte Episoden synchronisiert worden sind, lohnt sich für Westernfans der Griff zu internationalen DVD-Veröffentlichungen, um sich ein Bild von diesem hierzulande beinahe aus den Augen verlorenen Kapitel der Westerngeschichte zu machen. Beispielsweise gibt es von ABENTEUER IM WILDEN WESTEN nur etwa ein Fünftel aller Folgen auf Deutsch und von EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK nur ein Drittel. Das ist wahrlich nicht viel, aber andererseits immerhin mehr als bei den komplett ignorierten Serien.

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Und dann gibt es da ja noch eine Unmenge an sonstigen klassischen Westernserien zu entdecken, deren Hauptdarsteller zwar im Kino keine Genrestars, sondern allenfalls Nebendarsteller waren, aber mit ihren Serien unter Umständen über Jahre den Bildschirm eroberten und trotzdem nie den Weg nach Deutschland fanden, wie beispielsweise WAGON TRAIN (1957 – 1965).

Ansgar Skulme